Enno Roggemann

1970: Enno Roggemann

Eine Persönlichkeit, die uns bis heute prägt.

Wie hat es ein junger Mann aus Bremen geschafft, in der herausfordernden Nachkriegszeit ein erfolgreiches Unternehmen aufzubauen?  Bremer Kaufmannsgeist, Bodenständigkeit und Ehrgeiz sind wahrscheinlich nur ein Teil der Antwort. Geprägt wurde Enno Roggemann vor allem durch seinen Sinn für den Zusammenhalt unter Freunden, durch seine Ausbildung beim Militär und durch seinen Einfallsreichtum.
„Die Mitarbeiter sind das Kapital des Unternehmens.“
Enno Roggemann

1913

Geburt

Enno Roggemann erblickte am 11. Januar 1913 das Licht der Welt. Aufgewachsen ist er in Bremen bei seinen Eltern, dem Bankier Friedrich und seiner Frau Magarete Roggemann. 

1913

1932

Bildung

Gymnasium Bremen in den 40er

Sein Abitur machte er 1932 am noch heute bestehenden Alten Gymnasium in Bremen. Als junger Mann, der sich für Musik und Kultur interessierte, war er zunächst bestrebt, Geige oder Geisteswissenschaften zu studieren. Entgegen seiner eigenen Erwartungen begann er - auf Anraten seines Vaters - eine Lehre als Speditionskaufmann bei J.H. Bachmann.

1934

Militär

Erste militärische Erfahrungen sammelte er kurz nach der Ausbildung, indem er sich freiwillig zum Wehrdienst bei der 100.000-Mann-Armee der Reichswehr meldete.

1934

1935

Rückkehr

Bildquelle: Link (J.H. Bachmann) Lagergebäude Handelshäfen

Rückkehr als kaufmännischer Angestellter bei J.H. Bachmann

1935

Beruflicher Werdegang

Anschließend arbeitete er bei der Firma Louis Delius. Es handelte sich um eine Import- und Exportfirma für Kaffee. Dort war er für die Exporte nach Salvador, Venezuela und Costa Rica sowie den Aufbau des Neugeschäfts in Brasilien und Guatemala verantwortlich.

Seine Freizeit verbrachte er am liebsten im Kreis junger Kaufleute. Sie nannten sich „die Völkerballer“. Ein Mal in der Woche trafen sie sich zu Gymnastik und Völkerball. Aus dem gemeinsamen Sport wurde schnell eine enge freundschaftliche Gruppe. Die Männer: Gottfried Lauprecht, Carl Otto Merkel, Christoph Kulenkampff, Fritz Seggel, Günther Ulrich, Alfred Lüder und sein enger Freund Ernst Weyhausen blieben über Jahre in Kontakt, schrieben sich auch in den schweren Jahren des Krieges.

1935

1939

Beruflicher Werdegang

Als lebenslustiger Mann standen Enno Roggemann in jungen Jahren alle Türen der Welt offen. Er erwog sogar eine Auswanderung nach Kolumbien oder Panama, bis 1939 der Krieg ausbrach und ihn das Militär einzog. Als Rekrut begann er seine Kavalleristen Ausbildung in Lüneburg und wurde innerhalb von eineinhalb Jahren Leutnant der Reserve. 

1943

Familie & Leben

Er wurde Inspektionschef der neu gegründeten Kavallerieschule in Bromberg (Bydgoszcz - Polen). Am 31. Mai 1943 heiratete er seine Frau Julie Roggemann. Mit ihr lebte er auf dem Gelände der Akademie. Hier entdeckte er auch seine Liebe zur Musik wieder. Oft spielte er im Offizierskasino die Violinsonaten von Ludwig van Beethoven. 

1943

1945

Krieg

Als der Krieg 1945 endete, floh er nach Naevstedt, in Dänemark, wo er als Rittmeister in englische Gefangenschaft geriet und anschließend als Landarbeiter zu einer Tante zweiten Grades nach Berne bei Bremen entlassen wurde.

„Seine Disziplin und seine strenge, fordernde Ausbildung waren nach Aussagen seiner Kadetten bei deren Flucht aus Bromberg lebensrettend.“

Autor unbekannt

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28197 Bremen

Tel.: 0421 - 51 85 0
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